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Man is symbolic of God

Habe gerade über das Internet diese hübsche Seite eines christlichen Maskulinisten gefunden, in der die Gotteslästerlichkeit der patriarchalen Theologie so schön ausbuchstabiert ist wie selten: biblicalgenderroles.com

Man in his design and nature, matches more closely to God than woman does in her design and nature. This fact is further backed up by the fact that God is always referred to in the masculine in such terms as “Father” and “Husband” and Christ was incarnated in the form of a man. Throughout the Bible the woman is symbolic of mankind, and the man is symbolic of God.

Eine schöne Referenz für alle, die meinen, es sei ja kein Problem, wenn Gott dauernd als Herr, Vater etc. angesprochen wird. Das sei ja nicht so gemeint, und eigentlich sei Gott natürlich geschlechtsneutral.

Eine Fundgrube für die männliche Hybris, sich selber an die Stelle Gottes zu setzen, findet sich auch auf den Unterseiten, zum Beispiel in diesem Artikel, der christlichen Ehemännern Tipps dafür gibt, wie sie ihre Frau bestrafen können, wenn die nicht freiwillig mit ihnen Sex haben will.

Und schön natürlich auch zu wissen, warum Gott Frauen überhaupt geschaffen hat:

Man was made in the image and likeness of God and specifically for the glory of God, but woman was made in the image of man, she was made specifically for man, she is the glory of man.

Wisster Bescheid.

Erschreckend: Nach eigenen Angaben hatte dieser Blog mit den letzten beiden Artikeln allein 400.000 Aufrufe.

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