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Tod, Naturwissenschaft, und Glaube

51+2HuZd7kL._SX312_BO1,204,203,200_Nachdem ich das F-Klasse-Buch von Thea Dorn damals ein bisschen verrissen hatte, war ich neugierig, mit welchen Themen sie sich weiterhin beschäftigt. Zum Glück habe ich nicht nur einen politisch-feministischen Blog, sondern auch einen religiös-theologischen, denn darum geht es hier eher: Dorns aktueller Roman „Die Unglückseligen“ behandelt den Tod und die Frage, wie man ihn besiegen kann (Spoiler: nicht :))

Der Plot ist interessant: Die Biologin Johanna hat sich zur Aufgabe gemacht, durch ihre Forschung dazu beizutragen, die menschliche Lebensspanne zu verlängern. Eines Tages trifft sie einen etwas verwirrten Mann unbestimmten Alters, von dem sich bald herausstellt, dass er unsterblich ist und schon seit über 200 Jahren lebt.

Auf fast 560 Seiten entspannt sich dann die Geschichte der Beziehung zwischen den beiden, die jeweils aus ihrer subjektiven Perspektive erzählt wird, also abwechselnd im Sprachstil des 21. und des 18. Jahrhunderts – das ist der Autorin ziemlich gut gelungen. Zusätzlich gibt es noch einen dritten Erzähler, nämlich den Teufel, der bei diesen Sachen ja immer die Finger im Spiel hat. Während der Roman in der ersten Hälfte Johannas nüchtern-wissenschaftlich Blick einnimmt, wechselt er in der zweiten Hälfte (mit Johanna) ins Mythologisch-religiös-dämonenhafte über.

Den ersten Teil habe ich sehr gerne gelesen, den zweiten fand ich dann allerdings etwas langatmig und auch verworren, und das Ende nicht wirklich interessant. Ein bisschen finde ich auch das Scully-Mulder-Narrativ „Wissenschaftlich-rationalistische, etwas oberflächlich-pragmatische Frau trifft geheimnisumwitterten, tiefgründigen Mann mit Ader für das Übersinnliche“ inzwischen etwas ausgelatscht.

Aber der Roman ist dennoch lesenswert, weil sich darin auch eine aufkeimende Sehnsucht findet, dem „nicht rational Erklärbaren“ wieder etwas mehr Aufmerksamkeit zu widmen. Allerdings versandet das dann oft halt ein wenig im Seichten, aber gut: Manchmal will man ja auch einfach einen Schmöker schmökern.

Thea Dorn, Die Unglückseligen, Knaus Verlag 2016, 560 Seiten, 24,99 Euro.

Dankbarkeit niemand bestimmtem gegenüber

Eine Sache, die mich sehr ärgert ist, wenn mir Dankbarkeit dafür abverlangt wird, dass ich in einer Gesellschaft lebe, in der Frauen relativ gleichgestellt sind, in der es relativ wenig krasses Patriarchat gibt. Aktuelles, ganz kleines Beispiel war eine Reaktion auf meinen gestrigen Blogpost über das neue Freundschafts-Icon bei Facebook, worauf jemand meinte: Jetzt würde sich doch Facebook schon um mehr Geschlechtergerechtigkeit bemühen, warum ich denn dafür nicht dankbar wäre, sondern schon wieder was dran herumzumäkeln habe.

Sehr gerne wird mir das auch von Vertretern der evangelischen Kirche gesagt, nach dem Motto: Ob ich nicht mal dankbar sein könnte, dass sie ja viel weniger frauenfeindlich sind als die meisten anderen Kirchen. Oder von Vertretern des deutschen Staates: Hier bei uns sind Frauen doch viel besser dran als früher oder woanders auf der Welt.

Das macht mich sehr ärgerlich, weil ich niemandem Dankbarkeit dafür schulde, mich nicht zu unterdrücken. Es ist nämlich mein gutes Recht, nicht unterdrückt zu werden – und für Dinge, die mein gutes Recht sind, bin ich nicht dankbar.

Andererseits ist Dankbarkeit etwas, das ich sehr wichtig finde. Es ist nicht zufällig ein Stichwort in unserem ABC des guten Lebens. Und auch Ingrid Strobls Plädoyer für ein kleines Danke unterschreibe ich.

Aber ich finde, man muss durchaus unterscheiden, wem gegenüber Dankbarkeit angebracht ist. Es ist richtig, dass fehlende Dankbarkeit Beziehungen belastet, so wie in der Geschichte, die Ingrid Strobl beschreibt. Es gibt aber auch fehlgeleitete Dankbarkeit, nämlich dann, wenn man zu häufig Menschen dafür dankbar ist, dass sie etwas tun, was eigentlich bloß ihre Pflicht ist. Denn das kann diese Menschen dazu verführen, zu vergessen, was ihre Pflicht ist, und sich einzubilden, sie würden etwas großartig Tolles tun. Denn gerade deshalb, weil Dankbarkeit auf eine Gabe verweist, die nicht selbstverständlich und nicht ein Recht ist, kann sie umgekehrt den Effekt haben, dass Leute die Tatsache, dass ihnen gedankt wird, so verstehen, dass das, was sie gegeben haben, ihre persönliche Großzügigkeit war und nicht ihre Pflicht. Dankbarkeit ist notwendig, um eine Kultur zu haben, in der Gaben zirkulieren, die nicht selbstverständlich sind. Aber fehlgeleitete Dankbarkeit kann auch dazu führen, dass Leute nicht mal das tun, was ihre Pflicht ist.

Trotzdem bin ich aber natürlich „dankbar“ dafür, in einer Gesellschaft zu leben, in der Frauen vergleichsweise viele Möglichkeiten und Rechte haben. Ich bin froh, dass Vergewaltigungen bei uns verboten sind, dass es keine Gesetze gibt, die mir bestimmte Berufe verbieten und so weiter.

Aber dafür bin ich nicht dem Staat oder den Männern dankbar, sondern meine Dankbarkeit richtet sich auf etwas Unbestimmtes, auf jene „unverfügbare Leerstelle“ eben, die ich Gott nenne. Indem ich „Gott“ danke, kann ich dankbar sein (und diese Dankbarkeit auch adressieren und öffentlich aussprechen), ohne aber bestimmten Menschen dankbar sein zu müssen.

Ach, Papst Franziskus

Es bereitet mir fast schon körperliche Schmerzen, diesem Papst dabei zuzusehen, wie er sich wirklich ehrlich bemüht aber dann doch aufgrund der falschen symbolischen Ordnung, die er verinnerlicht hat, immer so knapp, aber grundsätzlich daneben greift.

http://www.kath.ch/newsd/papst-frauen-muessten-lernen-verantwortung-in-kirche-zu-uebernehmen/

Auf die Nachfrage bei Twitter, wieso knapp, antwortete ich eben: „Ich glaube, wenn er in unserem* Kosmos wäre, wäre er ganz in der Nähe, aber es gibt zwischen seinem und unserem keine Verbindung.“

Für Publik Forum habe ich diesbezüglich einen kleinen Kommentar geschrieben zur Umwelt-Enzyklika, den ich hier mal sichere:

»Die neue Enzyklika des Papstes bereitet mir Bauchschmerzen, und das gleich in den ersten Sätzen: ›Unser gemeinsames Haus ist wie eine Schwester, mit der wir das Leben teilen‹, heißt es da. ›Diese Schwester schreit auf wegen des Schadens, den wir ihr zufügen.‹ Wer, so frage ich mich, ist in diesem Zusammenhang genau ›Wir‹? Wo stehe in diesem Gefüge ich, eine Frau und Schwester? Es ist aber nicht nur die altbekannte Gleichsetzung von Natur und Weiblichkeit, die mich an diesen Sätzen stört. Es ist vor allem die darin enthaltene logische Gegenüberstellung von Mensch und Natur, die sich anschließend in zahllosen weiteren Dualismen durch die Enzyklika zieht: Zivilisation und Ursprünglichkeit, Stadt und Land, Technik und Leben, Fortschritt und Bewahrung, Gier und Genügsamkeit und so weiter. Zugegeben: Franziskus beschreibt die Beziehung zwischen Mensch und Natur als eng und wechselseitig. Aber den Schritt zur Erkenntnis, dass Menschen selbst Natur sind (und damit vergänglich und bedürftig und kontingent wie alle Natur), geht er nicht. Das kann er auch nicht, solange er am Naturrecht festhält, also an der Vorstellung, dass die Natur dem Menschen gegenüber eigene Rechte habe, deren Garant Gott ist, der in der Enzyklika als ›höhere Instanz‹ (Seite 3) fungiert. Eine Instanz, deren Repräsentanz auf Erden die katholische Kirche für sich selbst beansprucht, indem sie ihre eigenen, historisch gewachsenen Wertvorstellungen als ›gottgewollt und natürlich‹ ausgibt. Auch diese Enzyklika kommt zum Beispiel mal wieder nicht ohne Seitenhieb gegen feministische Gendertheorien aus (Seite 66). Es ist schön, dass der Papst bei seinen konkreten politischen Schlussfolgerungen oft Klartext spricht, und vieles davon würde ich inhaltlich unterschreiben. Aber die theologische Grundlegung teile ich nicht. Gott hat uns nicht als Gegenüber zur Natur erschaffen, sondern als Teil davon. Wir Menschen müssen nicht lernen, nett zur Natur zu sein, damit wir später mal in den Himmel kommen, wir müssen etwas ganz anderes verstehen: Indem wir die Böden verseuchen, die Luft verpesten, das Wasser vergiften und das Klima zerstören, zerstören wir uns selbst. Und Gott ist bei dem Versuch, diesen Selbstmissbrauch zu beenden, nicht unser Richter, sondern unser Beistand, unsere Inspiration, unsere Kraftquelle, unsere Zuversicht.«

 

#charliehebdo

„Ihr wisst, dass es heißt: ‚Auge um Auge, Zahn um Zahn.‘ Ich aber sage euch: Verzichtet auf Gegenwehr, wenn euch jemand Böses antut! Mehr noch: Wenn dich jemand auf die rechte Wange schlägt, dann halte ihm auch die linke hin.“

Bin froh, dass mich gerade niemand ernsthaft nach einer Auslegung davon fragt. Aber das ist mir heute im Sinn, denn für mich ist Christentum nicht als kulturbürgerliche Abendland-Folklore interessant, sondern als Provokation des Mainstreams aka „gesunder Menschenverstand“.

Warum es die Bibel verfälscht, JHWH stur mit „Herr“ zu übersetzen

Darüber, dass ich es falsch und irreführend finde (milde gesagt), von Gott ständig als „Herrn“ zu reden, und warum es wichtig ist, Gott (auch) weiblich zu denken, schreibe ich ja öfter. Heute erfuhr ich bei Facebook von einem tollen Artikel, den Othmar Keel schon 2007 zu dem Thema geschrieben hat.

Die Praxis, Jahwe konsequent durch «Herr» zu ersetzen, führte zu einer Art Persönlichkeitsveränderung. Eigennamen sind offene Bezeichnungen. «Tanja» oder «Johannes» verraten vorerst nicht viel mehr als das Geschlecht der Trägerin bzw. des Trägers. Französische Namen wie Claude oder Dominique nicht einmal das.

Wenn 6800-mal – so oft kommt «Jahwe» im sogenannten Alten Testament vor – statt von «Johannes» von «der Herr Direktor» die Rede ist, bedeutet das eine ungeheure Verengung. … Die Ersetzung von Jahwe durch «der Herr» hat die offene Persönlichkeit Jahwes auf eine bestimmte enge, männliche Rolle eingeschränkt und seine schillernde, reiche Persönlichkeit verarmen lassen. Der Aspektreichtum des Geheimnisses, das Undefinierbare («Ich bin, der ich bin»), das der Eigenname Jahwe evozierte, ging dabei weitgehend verloren.

Der ganze Text ist lesenswert!

Es ist besser, gar nicht über Gott zu sprechen als falsch

Es ist besser, gar nicht über Gott zu sprechen als falsch.

Dieser Gedanke geht mir schon seit einiger Zeit im Kopf herum. Denn ich finde, gerade wir Gläubigen spielen oft die Gefahren herunter, die es bedeutet, wenn das zweite Gebot missachtet wird:

Du sollst den Namen Gottes nicht missbrauchen.

Leider wird der Name Gottes unerträglich oft missbraucht. Als Kind habe ich dieses Gebot auch völlig falsch erläutert bekommen. Es würde bedeuten, so wurde mir gesagt, dass ich das Wort „Gott“ nicht achtlos aussprechen soll, zum Beispiel in so Redewendungen wie „Herrgottnochmal“ oder „Oh mein Gott“.

Aber daran ist ja überhaupt nichts Schlimmes. Das Wort Gott wird missbraucht, wenn Menschen sich auf Gott berufen, um etwas Falsches zu rechtfertigen. Das ist eine der schlimmsten Sünden überhaupt, und sie wird gerade dann begangen, wenn das Wort „Gott“ nicht achtlos und nebenbei ausgesprochen wird, sondern im Gegenteil ganz bewusst und mit Emphase.

Der „Islamische Staat“, der uns gerade mit auf die Spitze getriebener Brutalität vor Augen führt, wohin das führen kann, ist sicher ein absurdes Extrem. Aber ich finde, das ist nicht so völlig jenseits von dem, wie viele – gerade gläubige – Menschen mit dem Begriff „Gott“ umgehen. Man könnte auch die so genannten bibeltreuen Christen nehmen oder sonstige Religionsfanatiker überall, und natürlich sind sie mit dem IS im Ausmaß der Bösartigkeit nicht vergleichbar, aber doch in der Struktur des Arguments.

Und die Struktur des Arguments („Gott“ will das so) ist auch dieselbe, wenn die katholische Kirche die Diskriminierung von Frauen oder von Schwulen und Lesben begründet, und letzten Endes auch dann, wenn wir eher „gute“ Dinge mit dem Verweis auf Gott begründen, wie etwa die Sonntagsruhe oder sonst etwas vergleichbar Harmloses.

Natürlich ist in meinem eingangs erwähnten Satz das Wort „falsch“ problematisch. Wie kann ich wissen, dass jemand (oder ich selbst) „falsch“ von Gott spreche? Aber das macht das Problem höchstens komplizierter, es schafft es nicht aus der Welt. Ich meine: Im Zweifel muss ich dann eben auf dieses Wort verzichten.

Jedenfalls stößt mir ein Argument, das gegen „fanatische“ Religiöse oft vorgebracht wird, zunehmend bitter auf, und zwar der Hinweis, „diese Leute“ seien ja nur eine extreme Minderheit und stünden nicht für alle Gläubigen. #notallmen ist ein Schlagwort, unter dem Maskulisten gerne darauf hinweisen, dass Kritik an männlichem Verhalten fehl am Platz sei, weil ja nicht alle Männer Frauen vergewaltigen und so weiter. Entsprechend ist #notallbelievers ein Verweis darauf, dass ja nicht alle Gläubigen Frauen für minderwertig halten oder Andersgläubige massakrieren.

Ja, natürlich nicht, aber spricht das uns „gute Gläubige“ denn von der Verantwortung frei? Sicher nicht.

„Gott“ ist ein mächtiges Konzept, wer Gott auf seiner (oder ihrer) Seite glaubt, fühlt sich stärker als ohne diesen (imaginierten) höheren Beistand – und ist es auch. Das mit dem „Gottvertrauen“ funktioniert nämlich, es ist kein Hokuspokus. Wer Gottvertrauen hat, kann mehr erreichen, und zwar auch dann, wenn es ein irregeleitetes Gottvertrauen ist. Das Konzept „Gott“ ist eine große Versuchung, denn es vermittelt die Sicherheit eines vermeintlichen Rechthabens, das sich nicht nach irdischen Maßstäben (etwa politischer Verhandlungen) rechtfertigen und bewähren muss.

Und dieses Konzept ist sehr wichtig, mir persönlich ist es wichtig, weil ich davon überzeugt bin, dass es Dinge gibt, die über „der menschlichen Vernunft“ stehen. Weil ich selber Gottvertrauen habe und weiß, wie gut es funktioniert. Wie es mich unabhängig von der Anerkennung der Menschen macht, wie es mich stärkt, auch gegen den Mainstream zu schwimmen.

Aber es ist sehr tricky und sehr heikel, und solange es dermaßen offensichtlich ist, dass das Wort „Gott“ ganz schrecklich missbraucht wird, müssen sich meiner Meinung nach alle rechtfertigen, die dieses Wort dennoch benutzen. Wir können uns nicht auf #notallbelievers herausreden.

Simone Weil hat in ihren Notizbüchern geschrieben:

Die Religion als Quelle des Trostes ist ein Hindernis für den wahren Glauben, und in diesem Sinn ist der Atheismus eine Reinigung. Ich muss mit dem Teil meiner selbst Atheist sein, der nicht für Gott gemacht ist. Von den Menschen, bei denen der übernatürliche Teil ihrer selbst noch nicht erwacht ist, haben die Atheisten recht und die Gläubigen unrecht.

Dieser Satz ist es wert, regelmäßig meditiert zu werden, denn er ist von einer tiefen und klaren Wahrheit. Denn das Böse, das sich nicht auf Gott beruft, ist schwächer, als das Böse, das sich auf Gott beruft. Nicht, wer Atheist_in ist, muss sich vor Gott rechtfertigen, sondern wer von Gott spricht. Denn, wie der zweite Teil des zweiten Gebots besagt:

Gott lässt den nicht ungestraft, der seinen_ihren Namen missbraucht.

Social Media, christliche Religion und Kirche

smcoverDieses Buch ist die Tage neu erschienen, es ist auch ein Artikel von mir drin, allerdings derselbe, der vor einem Jahr auch schon im Pfarrerblatt erschienen ist.

Die Beiträge beschäftigen sich aus sehr unterschiedlichen Aspekten mit der Frage, inwiefern Social Media in verschiedenen christlichen Arbeitsbereichen eingesetzt werden können. Wobei ich bei den medientheoretischen und religionswissenschaftlichen Betrachtungen der ersten Hälfte des Buches Schwierigkeiten hatte, mich reinzulesen, vielleicht bin ich auch nicht die Zielgruppe.

Interessant sind aber die hinteren Beiträge, in denen es um konkrete Anwendungsgebiete geht, zum Beispiel Kasualien, Trauerbegleitung usw. im Netz oder inwiefern sich die Logik von Social Media mit der Organisationsform Kirche (nicht) verträgt. Der für mich spannendste Beitrag war der von Ralf Peter Reimann und Matthias Jung über Social Media und Pfarramt bzw. Parochie, auch wegen der Beispiele aus anderen Ländern, in denen Kirchengemeinden die Möglichkeiten des Internet schon viel innovativer nutzen.

Ilona Nord/Swantje Luthe (Hg) Social Media, christliche Religiosität und Kirche. Studien zur Praktischen Theologie mit religionspädagogischem Schwerpunkt. Edition Treskeia, Jena 2014, 444 Seiten, 39,90 Euro.